Der Wecker klingelt um 4:30 Uhr – aber ich bin schon seit 1 Stunde wach und warte dass der Wecker endlich klingelt. Ich will jetzt endlich schwimmen, radeln und laufen! Das Frühstücksprocedere ist immer das gleiche: Kaffee (hier in den USA meistens dünn), High Five Energy Drinks, Gels und Riegel mit Coffein, Bananen und das wichtige Nutella-Brot!
Danach geht’s zum einchecken: die Oberarme werden gestempelt und die Altersklasse auf die Wade geschrieben und das Rad wird ein letztes Mal gecheckt! Zum x-ten Male kontrolliere ich den Reifendruck – ich bin nervös! Dann der übliche Gang – mir kommts vor wie nach Canossa – zum Start.
Um 7:00 die erste Startwelle: die Profis werden mit lauten Donnerschlag in das Rennen geschickt – ein Höllenlärm: AC/DC und der Hubschrauber versuchen sich gegenseitig zu übertönen, dabei habe ich noch die zuvor gesungene Nationalhymne im Ohr.
Um 7:20 Uhr geht dann meine Welle los: AK35 – 39, das letzte Mal! Die Anzahl der Starter ist so groß dass 2 Wellen geschickt werden, d.h. man weiß im Rennen nicht so genau, wo man eigentlich liegt. Nach dem Startschuß rennen alle wie verrückt ins Meer, ein paar Delfinsprünge und dann finde ich einen guten Rhythmus, das Meer ist flach, nur lange weiche Wellen, das macht richtig Spaß heute, außerdem kann ich mich in der Spitzengruppe festsetzen und auch bis zur Wendeboje drin bleiben. Hier schaue ich kurz auf die Uhr: unter 15 min für 1000 m – ok soweit und im Plan. Leider verliere ich Gruppe auf dem Rückweg da gegen die Sonne geschwommen wird aber nach 29:30 min für die 2 KM laufe ich in die Wechselzone. Jemand ruft mir zu dass ich 7. bin – wow!
Auf dem Rad finde ich schnell meinen Rhythmus – mit ca 38 KM/H und 260 Watt geht’s raus auf die Strecke. Kaum Wind und die Strecke mit nur sanften Hügeln lassen ein zügiges Vorankommen zu. Ich fühle mich stark und nehme mich auf der ersten Hälfte zurück – trotzdem steht auf dem Tacho ein Schnitt von 39,1 KM/H – das ist verdammt schnell, so schnell bin ich selten. Leider überholen mich einige Windschattengruppen und ich riskiere es nicht mitzufahren und eine Zeitstrafe zu bekommen, ich fahre in gebührendem Abstand hinterher! Nach ein paar Meilen sitzen die Kollegen in der Panalty Box und verbüsen Ihre Zeitrafe von 4 min – recht so – die Kampfrichter also hart durch! Auf dem Rückweg frischt der Wind auf und er Schnitt sinkt etwas aber nach 2:20 Stunden fahre ich ins Radziel und wechsle ein letztes Mal zum laufen. Mein Ziel von einer Gesamtzeit von 4:30 H scheint erreichbar.
Die ersten 3 Meilen wollte ich relativ locker laufen, aber weit gefehlt: heute mußte ich von Anfang an kämpfen und war ständig am rechnen. Eine sehr hohe Brücke mußte insgesamt 4 mal zu Fuß überquert werden und das tut in dem Stadium richtig weh, inzwischen haben wir ca 25 ° und eine nette Brise. Noch kann ich mich gut verpflegen das ist ein gutes Zeichen später werde ich auf Cola umstellen um noch mal zu pushen. Nach den ersten 10,5 km sehe ich dass es knapp wird und versuche noch mal Gas zu geben, was auch ganz gut gelingt. Das letzte Mal auf der Brücke – ich kann das Ziel schon sehen: nur noch 2 Meilen und 15 min Zeit: das reicht! Nach 4:27 laufe ich über die Ziellinie. 32. in meiner Klasse von über 250 gestarteten – das ist ein gutes Resultat auch wenn ich meine angestrebte Platzierung nicht erreicht habe. Dazu bin ich einfach zu langsam gelaufen (1:32 Stunden) aber ich habe alles gegeben! Die Jungs laufen einfach wahnsinnig gut und mir fehlen auf dem Rad und beim laufen ein paar Minütchen. Wer weiß wie es nächstes Jahr aussieht J.
Die Veranstaltung hat eine sehr hohe Leistungsdichte und ist sehr sehr stark besetzt und ich bin gespannt wie sich das in Zukunft entwickeln wird. Ich denke es kann zu einer Echten Alternative zum Hawaii-Ironman werden.
Abends bei der Awards-Ceremony wurde dann richtig abgerockt und gefeiert – so kann man die Saison ausklingen lassen. Jetzt ist die Winterpause also da und ich werde auf dem Heimflug ein Fazit ziehen und die neuen Pläne definieren.
Bilder vom Rennen gibt’s im Laufe der Woche auf meiner Website: www.kiesel-ist-online.de
Danach geht’s zum einchecken: die Oberarme werden gestempelt und die Altersklasse auf die Wade geschrieben und das Rad wird ein letztes Mal gecheckt! Zum x-ten Male kontrolliere ich den Reifendruck – ich bin nervös! Dann der übliche Gang – mir kommts vor wie nach Canossa – zum Start.
Um 7:00 die erste Startwelle: die Profis werden mit lauten Donnerschlag in das Rennen geschickt – ein Höllenlärm: AC/DC und der Hubschrauber versuchen sich gegenseitig zu übertönen, dabei habe ich noch die zuvor gesungene Nationalhymne im Ohr.
Um 7:20 Uhr geht dann meine Welle los: AK35 – 39, das letzte Mal! Die Anzahl der Starter ist so groß dass 2 Wellen geschickt werden, d.h. man weiß im Rennen nicht so genau, wo man eigentlich liegt. Nach dem Startschuß rennen alle wie verrückt ins Meer, ein paar Delfinsprünge und dann finde ich einen guten Rhythmus, das Meer ist flach, nur lange weiche Wellen, das macht richtig Spaß heute, außerdem kann ich mich in der Spitzengruppe festsetzen und auch bis zur Wendeboje drin bleiben. Hier schaue ich kurz auf die Uhr: unter 15 min für 1000 m – ok soweit und im Plan. Leider verliere ich Gruppe auf dem Rückweg da gegen die Sonne geschwommen wird aber nach 29:30 min für die 2 KM laufe ich in die Wechselzone. Jemand ruft mir zu dass ich 7. bin – wow!
Auf dem Rad finde ich schnell meinen Rhythmus – mit ca 38 KM/H und 260 Watt geht’s raus auf die Strecke. Kaum Wind und die Strecke mit nur sanften Hügeln lassen ein zügiges Vorankommen zu. Ich fühle mich stark und nehme mich auf der ersten Hälfte zurück – trotzdem steht auf dem Tacho ein Schnitt von 39,1 KM/H – das ist verdammt schnell, so schnell bin ich selten. Leider überholen mich einige Windschattengruppen und ich riskiere es nicht mitzufahren und eine Zeitstrafe zu bekommen, ich fahre in gebührendem Abstand hinterher! Nach ein paar Meilen sitzen die Kollegen in der Panalty Box und verbüsen Ihre Zeitrafe von 4 min – recht so – die Kampfrichter also hart durch! Auf dem Rückweg frischt der Wind auf und er Schnitt sinkt etwas aber nach 2:20 Stunden fahre ich ins Radziel und wechsle ein letztes Mal zum laufen. Mein Ziel von einer Gesamtzeit von 4:30 H scheint erreichbar.
Die ersten 3 Meilen wollte ich relativ locker laufen, aber weit gefehlt: heute mußte ich von Anfang an kämpfen und war ständig am rechnen. Eine sehr hohe Brücke mußte insgesamt 4 mal zu Fuß überquert werden und das tut in dem Stadium richtig weh, inzwischen haben wir ca 25 ° und eine nette Brise. Noch kann ich mich gut verpflegen das ist ein gutes Zeichen später werde ich auf Cola umstellen um noch mal zu pushen. Nach den ersten 10,5 km sehe ich dass es knapp wird und versuche noch mal Gas zu geben, was auch ganz gut gelingt. Das letzte Mal auf der Brücke – ich kann das Ziel schon sehen: nur noch 2 Meilen und 15 min Zeit: das reicht! Nach 4:27 laufe ich über die Ziellinie. 32. in meiner Klasse von über 250 gestarteten – das ist ein gutes Resultat auch wenn ich meine angestrebte Platzierung nicht erreicht habe. Dazu bin ich einfach zu langsam gelaufen (1:32 Stunden) aber ich habe alles gegeben! Die Jungs laufen einfach wahnsinnig gut und mir fehlen auf dem Rad und beim laufen ein paar Minütchen. Wer weiß wie es nächstes Jahr aussieht J.
Die Veranstaltung hat eine sehr hohe Leistungsdichte und ist sehr sehr stark besetzt und ich bin gespannt wie sich das in Zukunft entwickeln wird. Ich denke es kann zu einer Echten Alternative zum Hawaii-Ironman werden.
Abends bei der Awards-Ceremony wurde dann richtig abgerockt und gefeiert – so kann man die Saison ausklingen lassen. Jetzt ist die Winterpause also da und ich werde auf dem Heimflug ein Fazit ziehen und die neuen Pläne definieren.
Bilder vom Rennen gibt’s im Laufe der Woche auf meiner Website: www.kiesel-ist-online.de
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