Augen auf: der XTERRA Griechenland kommt mit großen Schritten immer Näher!
19 Mai 2014
Baunataler City Triathlon
Augen auf: der XTERRA Griechenland kommt mit großen Schritten immer Näher!
09 Dezember 2011
Top oder Flop? Ironman - Part 1: 1993
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| Emotionaler Zieleinlauf anno 1993 in Roth |
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| Vorne 26"-Zipp, Hinten 28" Iko-Scheibenrad |
Begonnen hat meine „Ironman“ Laufbahn 1993, wo wohl: natürlich im damaligen Europäischen Triathlonmekka Roth bei Nürnberg. Nachdem ich seit 1987 mich auch kleineren Rennen, später auf Mitteldistanzen wie beim Allgäu Triathlon (Spezialernährung: Ritter Sport Olympia – Nomes est Omen dachte ich mir), Malterdingen oder Erlangen veruscht hatte, hat mich der Virus beim zuschauen – es muss 91 oder 92 gewesen sein – gepackt und kurz nach Weihnachten damals ging die Anmeldung per Post raus! Im Januar traf dann gleichwohl das erste leichtgewichtige Equipment aus den USA ein ein nagelneues ZIPP 400 (26“) Vorderrad mit 16 Speichen: Nur wie bekommt man den Reifen da jetzt draufgeklebt???? Kurze (oder ange Zeit) später war die Studentenbude versaut, der Reifen drauf und das Vorderrad im „Hans Lutz“-Zeitfahrrad eingebaut und ich hielt es nicht mehr aus und ging bei -5° im Januar nach Roth zum radfahren(!) – quasi lag es vor der Haustüre da ich seinerzeit in Nürnberg (besser gesagt in Fürth) aus Studiumsgründen gewohnt habe: Das Material (gebraucht vom Überbiker Helmut Burkhardt) war sehr speziell: vorne 26“ – hinten 28“ und American Aero Position: ziemlich Extrem mit locker 17 cm Überhöhung! Gewicht mit 2 Ersatzreifen jenseits von gut und böse da noch feinstes Stahl verbaut wurde und Karbon lediglich bei Laufrädern zum Einsatz kam. Schnell noch über meinen damaligen Verein (1. FC Nürnberg) ein Pauli-Kiuri-Gedächtnis Pulsmesser gekauft und los gings: keine wirkliche Ahnung vom Training, aber viel hilft viel, Eiweiß muss sein und GA1 – hieß nicht Grundlagenausdauer sondern Gib Alles: so war das Training damals: ich verbesserte meine 1500 m Schwimmzeit von 27 min auf 21 min (ok) und lief auch beim Deutschland-Cup in Nürnberg meine bisher beste 10 Km Zeit im Triathlon (Sub 38 min) nach einem wirklichen Einzelzeitfahren über 40 km: Vorbereitung passte wohl: Radeinheiten damals lagen bei minimum 80 km durch die fränkische Schweiz, oder auch mal gerne 200 km mit 2 Powerbar Riegeln von Nürnberg nach Esslingen im 32er Schnitt, eigentlich war ich zu der Zeit immer Platt aber ob der Tachoauswertung immer sehr zufrieden: damals schon lauf-faul und mehr als 90 min bin ich seltenst gelaufen. Ach ja: nach Roth gings dann doch irgendwann im Juli: brüllende Hitze die Woche davor, Gewitter in der Nacht davor und Dauerregen beim Rennen (und mittlerweile das Vor-Diplom in der Tasche und im Kopf frei): damals w
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| Vorreiter? Trendstetter? Flaschenhalter am Lenker! |
29 November 2011
Rennkalender
- 28.01.2012 -> Dirty Race Cross Duathlon Murr
- 01.04.2012 -> Halbmarathon Freiburg*
- 05.05.2012 -> Sprinttriathlon Calw*
- 12.05.2012 -> 70.3 Ironman Mallorca
- 27.05.2012 -> XTERRA Italy European Tour Race*
- 08.07.2012 -> Ironman Frankfurt European Championchip
- 04.08.2012 -> XTERRA Czech European Tour Race
- 11.08.2012 -> XTERRA GER European Tour Race / EM / DM
- 08.09.2012 -> XTERRA CH European Tour Race*
28 Oktober 2011
2011

Das Ende der Saison 2010 bedeutete fast das Ende aller Sportlichkeit. Nach dem XTERRA am Genfer See verletzte ich mich bei einem Unfall schwer und die Ärzte sagten meinen Eltern, dass ich mit einem mehrfach gebrochenen Becken und Rippen, des gerissenen Zwerchfells und Darms, dem Schädelhirntrauma und weiteren Kleinigkeiten wie Lungen- und Herzprellung, Schnitte und Prellungen nie wieder an Sport denken müsse.
Eigentlich - EIGENTLICH - wollte ich mich 2011 vom ambitionierten sporteln verabschieden, da ich „im Kopf“ müde und der geschundene Körper nach über 20 Jahren Triathlon ausgepowert war. Die letzten Rennen in 2010 waren nur noch ein Durchhangeln und mit Glück und Hartnäckigkeit konnte ich die Europaserie des XTERRA als Sieger in meiner Klasse abschliessen.
Seltsamerweise fasste ich noch im Krankenhaus neue Kraft, Motivation und Mut wieder zu schwimmen, radeln und zu rennen. Viel (vorgeschoben?) Zuspruch erfuhr ich durch mein Umfeld, meine Ärzte - insbesondere Prof. Dr. Degreif - motivierten mich weiterhin und eine Idee wuchs: ich wollte 2011 wenigstens einen Triathlon finishen. Zuversichtlich gings in Reha nach Bad Krotzingen und ab da und in Freiburg stieg ich ins Wasser zum schwimmen. Nie vergessen werde ich meine ersten Schwimm-Meter mit Danilo der extra eigens anreiste. Auf dem Ergometer in der Reha stellte ich bald Rekorde in Sachen Dauer und Wattzahlen auf (ok, nicht besonders schwer in einer Reha-Einrichtung) und ich perfektionierte meinen Walking-Laufstiel und auch da ging es bald mit Pulsmesser über die Felder.
Noch im Dezember die erste kleine Skitour mit Robin, im Januar dann schon etwas auf das Rad und in das Wasser - aller Anfang war doch mehr als mühsam aber vorherrschend war noch Physiotherapie, Reha und Walking! Langsam ging es aufwärts! Im April dann wieder der nächste Rückschlag: die langen Schrauben wurden aus dem Becken entfernt und ich lag wieder im Krankenhaus bzw danach im Krankenbett. Das erste MTB-Rennen in Riva war dann eher als „Event“ als sportliche Herausforderung zu sehen. Ab Mai konnte ich dann die ersten richtigen Laufeinheiten absolvieren! Mit Anja gings dann auf die Bahn und wir zogen unsere Runden mit dem Ziel beim Esslinger Stadtlauf zu finishen. Zuvor wollte ich wieder eine Startnummer an meiner Brust sehen und startete bei kleinen Läufen: Plochingen mit Platz 5, Ebersbach mit Platz 1 (mein erster Saisonsieg) ließen dann einen kleinen Hoffnungsschimmer zu. Ein erster Triathlon über die Sprintdistanz in Hassmersheim war ok (mehr aber auch nicht) und ich überarbeitete meine eigenen sportlichen Zielen noch einmal: mit dem MTB-Rennen (nur 3 min langsamer als ein Jahr zuvor auf der selben Strecke) in Willingen war ich zufrieden (immer ein Wochenende mit Spassfaktor) und „nur“ 12 min hinter Eric Zabel.
Vielleicht wollte ich mit dem ersten Liga-Start in Erbach zu viel: ein DNF (did not finish) über eine olympische Distanz ist nicht akzeptabel und das Rennen kam vielleicht zu früh, immerhin: auf dem Rad konnte ich meine Duftmarke hinterlassen - mehr aber auch nicht. Dann in und am und im Schluchsee letztmalig für die erste Mannschaft in der Baden Württembergischen Liga (andere Prioritäten und Ziele stehen im Vordergrund): immerhin schaffte ich es in der etwas ersatzgeschwächten Mannschaft in die Wertung und ich kann die Liga-Bühne mit erhobenen Haupt verlassen. Das Rennen in Schluchsee ist immer noch eines der Highlights in Baden Württemberg - ein Klassiker halt. Meine Schwester war auch am Start und natürlich der gesamte Familien-Fanclub und die Esslinger Fancrew war vor Ort- hat Spass gemacht und so sollte es sein.
Ein paar Rennen wie der Summertime Triathlon (mehr schlecht als Recht aber ganz nette Veranstaltung), ein Triathlon in Darmstadt mit ansteigender Tendenz und Platz 3 (Anja bei Ihrem ersten Triathlon Platz 5) und ein kleiner Stadtlauf in Stuttgart (Platz 1) und schon waren wir wieder in Zittau - bekannter Weise eines meiner Lieblingsrennen überhaupt und in der XTERRA Serie im speziellen, also sozusagen ein Highlight: EM und DM in einem Rennen - wann gab es das schon mal??? Langsamer wie die Jahre zuvor aber trotzdem: die Strecke liegt mir (Anja weniger: schlimmer Sturz) und mit dem neuen Carver CPS flog ich über und nicht in die Steine: wenn nur das laufen nicht gewesen wäre, aber wo soll die Form auch herkommen. Mit Platz 10 (EM) und Platz 6 (DM) war ich dann doch zufrieden, nur der Rückstand auf die vorderen Plätze war größer wie die Jahre zuvor.
Zum Saisonabschluss (den XTERRA in der Schweiz ließ ich aus ;-)) stand noch ein Spontaner MTB Marathon auf dem Programm (mit zufrieden stellendem Ergebnis) und dann noch die Baden Württembergischen Duathlonmeisterschaften im Cross bildeten den herbstlichen Abschluss (mit guter Bikeleistung) und ein würdiger Saisonabschluss am Abend mit dem Live-Stream des Hawaii-Triathlon bis morgens 3:30 H und der überragenden Leistung von Ben und Jörg aus Esslingen.
Der geschundene Körper hat sich nun erholt, das Rad ist neu vermessen, alles Metall ist aus dem Körper gezogen und die Motivation bei 100 % angelangt. Beim schreiben fällt mir auf, dass ich 1993 meinen ersten Ironman in Roth absolvierte - ohne jeglichen technischen Schnickschnack - das heißt ich sollte nach 20 Jahren auch noch mal in Roth starten :-). Aber vor 13 kommt 12 und in 2012 werde ich also erst mal in Mallorca den Ironman 70.3 (auf bestimmt mir liegenden Strecken: Pollenca über die Tankstelle wieder nach Inca runter und zurück nach Alcudia) absolvieren mit dem Ziel die Quali für Las Vegas und ein vernünftiges Vorbereitungsrennen für den IRONMAN in Frankfurt, danach gehts dann auf jeden Fall wieder nach Zittau und mal sehen, was der Rest des Jahres noch so bringt :-). Die neuen Strecken auf Maui gefallen mir sehr gut - zumindest was ich auf XTERRA TV gesehen habe.
Noch mal Danke an die, die an mich geglaubt haben und an die, die es nicht getan haben und mich somit motiviert haben.
20 Oktober 2011
Bildergalerie "EichelbergMan"
11 Oktober 2011
Off-Seasen, Pre-Season, Pause......

.....man kann es nennen wie man will, aber die "sportfreie" Zeit steht an. Nach einer mit unerwarteten vielen und zum Teil ganz überraschenden Resultaten (Fazit folgt noch) absolvierten wir (nämlich die NPU'ler) noch die Baden Württembergischen Meisterschaften im Crossduathlon im Kraichgau (genauer gesagt in Eichelberg). Zunächst zur Veranstaltung an sich: gute Veranstaltung mit dem Prädikat "Must-do" aufgrund der Streckenwahl die auch einem Cross-Duathlon gerecht wird: die Laufstrecke mit 150 m auf 5 km zum Teil durch tiefes aufgeweichtes Gelände selektierte das Feld früh, die Radstrecke war technisch einfach aber konditionell fordernd und alles fahrbar. Erst gings realitiv flach über Waldautobahnen an einen wirklich steilen Stich, der alles forderte, Kopfsteinplasterabfahrten, ein Hohlweg und am Schluß den Weinbergen entlang wieder über Schotterpassagen auf die selbe zweite Runde (insgesamt wurden 2 x 10 KM gefahren) - auch bei absoluter Nässe machbar. Ok ich gebe zu die Passage vor der Strasse, wo ein kleiner Wassergraben nach einem schnellen Downhill gemeistert werden muss erfordert ein wenig Aufmerksamkeit (Siggi mit Platten, Anja mit Platten und Sturz) aber mit der richtigen Technik und dem richtigen Bike (Carver Transalpin, Hardtail wäre besser, ein echtes Crossrad sogar ideal) kam zumindest ich mal problemlos über die Strecke.
18 September 2011
Kein "König der Berge", aber....


Leider wurde der "König der Berge" in Kirchzarten auf Grund des Papsbesuches in Freiburg und der daraus resultierenden Sicherheitsbestimmungen abgesagt - etwas kurzfristig für meinen Geschmack (erst am Mittwoch erfuhr ich davon), so suchte ich anstatt des anspruchsvollen Bike & Run einen Ersatz als Vorbereitungsrennen für die BaWü Cross im Oktober.
11 September 2011
Swim & Run in Winnenden



Die baden württembergischen Meisterschaften in Winnenden sind Geschichte! Meisterschaften für einen Swim & Run: na ja: das macht nicht wirklich großen Sinn, da niemals ein starkes, repräsentatives Starterfeld da ist, aber ich war da weil es quasi ja direkt vor der Haustüre liegt und das Wetter noch zu gut für einen lazy Samstag war :-).
Schwimmen war erwartet zäh und nach 16:15 min trabte ich über die Zeitmatte nach der Wechselzone als gesamt 5. Das Feld war also nicht besonders Hochklassig. Die Laufstrecke war dann doch zäher als erwartet (mit lt. Garmin > 300 Höhenmetern auf 8 KM), da es 2 Km unangenehm hoch ging und der selbe Weg zurück (was eigentlich Gift für meinen geschunden Rücken ist, aber bestimmt eine gute Vorbereitung für die ausstehenden Renn-Wochenenden): Nichstdestotrotz kämpfte ich mich irgendwie durch und belegte in einem schwachen Feld den 12. Platz Gesamt (5. in der AK 40 - 50). Die Frage sei erlaubt: müssen es Meisterschaften sein??? Ein normaler Wettkampf täte es auch, die Resonanz bei den Athleten ist nicht besonders groß und es würde als Vorbereitungswettkampf auf die Saison sicherlich mehr Sinn machen. Trotzdem hat es Spass gemacht und mein Sohn Robin konnte seiner Leidenschaft fotgrafieren und baden ausgiebig nachgehen. Zur Veranstaltung: natürlich von den Waiblingern perfekt organisiert, schnelle Siegerehrung und schöne Strecken.
Die Cross Saison wird am Sonntag eingeläutet und ich bin in Kirchzarten beim König der Berge und abschließend beim Eichelbergman (ebenfalls BaWü im CrossDuathlon) am Start.
23 August 2011
XTERRA Germany
Die gute Wetterprognose sollte eintreffen, lediglich Starkregen und Gewitter einen Tag vor dem Rennen verwandelten (vor allem die neuen) Streckenabschnitte in tiefe Schlammlöcher und waren zum Teil fast nicht befahrbar. Aber alles in allem erschien mir die Strecke durchaus als schwer zu bezeichnen und EM bzw DM würdig.
Erstmalig wurden auf deutschem Boden die Europameister und deutschen Meister in einem Rennen ermittelt und das auf Strecken die absolut dieses Prädikat verdient habe. Ebenso die Veranstaltung an sich, die ein internationales Top Starterfeld aufzeigen konnte: Olympia-Teilnehmer, Weltmeister, Europameister und deutsche Meister der vergangenen Jahre aus der ganzen Welt fanden den Weg in die Oberlausitz: sowohl bei den Profis als auch bei den Amateuren. Und die Veranstaltung an sich stellt sich mit Rahmenprogramm und Location mit an die Spitze (wenn wir Maui einmal ausklammern) des XTERRA-Zirkuses - und das weltweit. Von der einmaligen familienfreundlichen Kinderbetreuung, über die Party am Abend nach dem Rennen bis zur Zimmervermittlung: es stimmt einfach alles.
Zum Rennen:
Nach dem ich mein „Comeback“ auf den XTERRA Strecken in Zittau geplant habe (aus den o.a. Gründen) konnte ich mir wenigstens im Vorfeld sicher zu sein zu finishen. Schwimm- und Radform sollten passen, beim laufen wollte ich mich überraschen lassen.
Traditionell sind die Schwimmstrecken bei den XTERRA Kursen eher MTB-freundlich vermessen: sprich zu kurz. Nicht so hier! Mein Garmin zeigte 1800 m und das auf 2 Runden verteilt mit mittellanger Laufpassage an Land und dann noch DTU-konform ohne Neo im warmen See und die Uhr blieb nach knapp 28 min für den Schwimmpart stehen. Traditionell kam ich mit Miss-Swiss Renata Bucher aus dem Wasser. Haken an das Schwimmen: Top 3 in meiner Klasse geschwommen.
34 KM MTB
Einmal auf Schotter / Sandpisten um den See, dann über Schotterwaldwege auf den Gipfel (700 HM am Stück) um kurz vor den Gipfel die ersten kräftezehrenden Singletrails in Angriff zu nehmen: Matsch (ja, die Kinder wollen Spielen J) verwandelte diese in eine richtig schwere Angelegenheit, Tragepassagen, schnelle Wiesenabfahrten, Singletrails, Schotterdownhills und zum Schluss noch mal auf den wirklich steilen „Ameisenberg“ (wo dann meine XX ihren Dienst durch festgesetzten Schlamm versagte) gefolgt von der schwersten Abfahrt der ganzen Strecke (schweres Geröllfeld), insgesamt standen so also 1300 HM auf 34 KM auf dem Tacho, die Ihre Spuren hinterlassen haben: kurz vor der Wechselzone muss ich noch einen Blackout gehabt haben, denn offensichtlich verwechselte ich Vorder- mit Hinterbremse: ein Salto über den Lenker waren die Folge mit der Gewissheit dass die geheilten Knochen halten und auch die Halsprothese immer noch am richtigen Platz sitzt. (Zeit: 2:08 H)
9 Km Crosslauf
Direkt aus der Wechselzone gings dann erst mal über eine Wiese einen Abhang hinauf um nach ca 800 m „warmlaufen“ ins Gelände durch das ehemalige Braunkohleabbaugebiet: Nomen est Omen: ein Auf und Ab wechselten sich ab so dass ein flüssiger Lauf Rhythmus sich einfach nicht finden lies aber letzten Endes war das eine XTERRA Strecke, die ihrem Namen gerecht wurde. Zu guter letzt noch 2 mal „fiese“ Abhänge hoch und runter die nun endlich die letzten Körner kosteten und ab ins Ziel über ein künstliches Strohballenhinderniss: 43 min für 9 KM Crosslauf waren dann ok, mehr aber auch nicht. 2 – 3 Plätze habe ich dann doch noch verloren und am Ende stand ein 10. Platz bei der EM und ein 6. Platz bei der DM (in der AK-Klasse) zu buche.
Anja gings im Prinzip Ähnlich mit der Ausnahme dass ein schwerer Sturz sie wertvolle Zeit und Haut kostete, aber Sie konnte direkt auf Anhieb beim XTERRA light auf der etwas verkürzten aber nicht besonders leichten Strecke den 3. Platz erreichen.
Fazit: Platzierung war besser als erwartet und für das wenige Training dieses Jahr bin ich durchaus zufrieden und mehr als optimistisch für das nächste Jahr. Der Rücken schmerzt zwar (immer noch) aber das sollte ich über den Winter in den Griff bekommen, so dass ich in 2012 endlich wieder mal die Nationalhymne hören kann J.
Ach ja: erstmalig auf einem Fully (Carver Transalpin CPS, sub 10 KG) unterwegs und mehr als zufrieden, ich bin noch nie so locker über Geröllfelder „geflogen“….
14 August 2011
Way to go!
Eine nette Veranstaltung in Hessen haben wir uns für Anja's ersten Triathlon ausgesucht: im Arheilger Mühlchen Naturbad bei Darmstadt gings über die Sprint Distanz zu Ihrem ersten Finish! Die Planung war just in Time: Spontan am Dienstag noch gemeldet, 1 H vor Start auf Grund von Staus angekommen - Start - Finish und wieder Ratz fatz heim gedüst.
Ich nutzte natürlich den Sprint als letzte richtig harte Einheit für die XTERRA EM am kommenden Wochenende.
Schwimmen: 400 m:
Einmal hoch, einmal runter und in die Wechselzone. Anja hielt sich bravourös am Ende des Hauptfeldes und kämpfte erstmalig gegen schlagende Beine und Frauen im Wasser, knapp unter 9 min für die zu lange vermessene Schwimmstrecke ist für Brust und gezählte 2.000 m - Jahresschwimmleistung auch vollkommen in Ordung. Ich konnte als zweiter aus dem Wasser (sub 6 min) und verspielte das first-out-of Water (der Startgruppe) durch 2 Vorbeischwimmen an der ersten Boje, dafür first-on-the bike :-)
Rad:
Feldwege, Schotter- und Waldpassagen...eigentlich genau das richtige für die kommenden Crosswettämpfe. ABER: wir hatten nur die Rennräder dabei und testeten das Material auf Herz und Nieren und das Carver Evolution CPS litt zwar aber "ein gutes Rad muss das aushalten" - übrigens ebenso wie Anja's "Fremdfabrikat". Mein neues SRM-Wattmess-System zeigte im Schnitt deutlich > 230 Watt an und ich stieg als erster vom Rad (mit der schnellsten Radzeit). Bis jetzt lief alles nach Plan.
Laufen:
Ich war gespannt, ob die harte "Radheinheit" Ihre Spuren hinterliesen: der erste Kilometer - getrieben durch Buschhüttener und Darmsädter Bundesliga - Starter gingen dann auch direkt in 3:35 min weg (dank Garmin, gemessen), danach konnte ich (logischerweise) das Tempo nicht halten und der Darmstäder war weg (Volle Anerkennung: er nahm mir auf 4,5 KM insgesamt 5 min ab!). Den Buschhüttener hielt ich auf Sicht, kam mal wieder näher aber es reichte nicht. Trotzdem war ich insgesamt AUCH mit der Laufleistung endlich sehr zufrieden. Anja litt (was mich nicht gerade erstaunte), konnte aber Ihren 5. Platz erfolgreich verteidigen und war sehr zufrieden als sie als 5. in der AK nach 1:11 über die Finish-Linie lief. Für mich sollte es zum 3. AK Platz nach 58:29 min reichen und 13. Gesamt (von 450 Finishern)...
Also alles in allem ein gelungener letzter Test (für mich) und ein durchaus bemerkenswertes Finish von Anja!
09 August 2011
Summertime Triathlon in Karlsdorf
Für MICH persönlich zwar kein Highlight, ich wollte aber denoch wissen, ob meine "Form" weiter ansteigend ist, zumal ich in 2 Wochen bei den Europameisterschaften in Zittau am Start bin.
Immerhin: 650 Teilnehmer im ersten Anlauf einer Veranstaltung sollten erst einmal bewältigt werden und an der Veranstaltung gibt es auch nur wenig Kritikpunkte (zB der weite Weg vom Ziel zum Start, v.a. für die Zuschauer ungünstig). Kleine Startgruppen á 70 Athleten wurden im Abstand von 1 Minute auf die Strecke geschickt. 2 x 500 m - High Speed Schwimmen mit Landgang war angesagt und es lief ganz ordentlich: ich kam so"grob" mit einer 14er Zeit aus dem Wasser (grob deshalb, weil die Zeitnahme erst beim Radausgang, also inklusive Wechsel war und ich eigentlich wie fast immer vergessen habe, die Zwischenzeiten abzustoppen), also Grop 13 hoch oder 14 Tief und ich war zufrieden, da der Sprecher meinte die Spitze sei noch erreichbar (danke an Chicco für die aufmunternden Worte) aber bei den Kanonen wie zB Tim Lange oder unser Benny natürlich Chancenlos.
Aber immerhin: sdas Tempo von "unserem" Mark und "unserem" Dominikinio-Ironman konnte ich (zwar mit Mühe und Puls 178) mitgehen und auch hin und wieder "Führungsarbeit" leisten. Wohlgemerkt: selbst die legalen 10 m bringen zwar keinen Windschatten aber es ist psychologisch einfacher sich da "dran" zu hängen und einfach nicht abreisen zu lassen! 40 KM mit fiesem Wind, dafür aber flach: d.h.: keine Sekunde ausruhen und mit ordentlich Druck fahren: wir konnten etliche Plätze gut machen: so macht das richtig Spass und ich gönnte mir sogar einen kleinen Plausch mit Dominik.
Für den XTERRA eigentlich eine perfekt Vorbereitung, da man auf den Strecken auch selten die Möglichkeit hat, sich auszuruhen! 40 Km also in 1:04 H und noch nicht am Limit, so darf es ruhig sein. Moral bewiesen und Spass gehabt :-)
Das Laufen war dann wie erwartet: die Luft in der Lunge ist da aber es fehlen einfach die laufspezifischen Kilometer und der Rücken trägt dazu bei, dass es einfach nicht richtig rund läuft: so trabte ich wenigstens im 4:30er Schnitt über die schöne 2 x 5 KM-Runden und absolvierte die (zu kurzen) 10 KM in "grob" 43 min (was sind dieses Jahr schon Zeiten ??? :-).
Es war eine gelungene Veranstaltung die Spass gemacht hat. Es macht immer Spass mit den Vereinskollegen unterwegs zu sein. Ergebnisse??? Ok: 10. in der Ak, 52 Gesamt und 5. in der Vereinswertung...aber letztendendes war mir das Wurscht.
21 Juli 2011
DEE-Firmenlauf in Stuttgart
Eine nette aber wenig heimilige Veranstaltung ist der DEE-Firmenlauf in Stuttgart mit ca. 5.000 Läufern auf einer 6 KM - Waldrunde am und um den Stuttgarter Fernsehturm.
Diesen absolvierte ich für und mit der Kiesel-Bauchemie-Laufgruppe. Mit noch etwas angenockten Beinen vom Schluchssetriathlon sollte dies einfach ein kleiner Lauf mit Tempospitzen sein und so war es auch.
Es ging ca. 3,5 "bergab" (negativer Höhenunterschied von 62 m) auf wirklich breiten Strassen und da ich im 3. Startblock (zwar ganz vorne) stand ging es schon nach 2 KM schon in den 2. Block und bald drauf in den ersten Block rein.
Die Beine waren erstaunlicherweise gut und ein 3:45er Schnitt rollte locker dahin bis es in den Wald ging und nichts ging mehr ..... Walker und langsame Läufer blockierten in 3- und 4er Reihen die Wege so dass nur noch das Unterholz als Laufterrain herhalten konnte (wenn man überholen wollte). Gut als XTERRA Training dachte ich mir und machte das Beste draus.
Die letzten 2,5 KM ging es auch wieder unmerklich bergauf zum Ziel, aber an eine gute Zeit war von vornherein nicht zu denken, da immer noch (mittlerweile die 10 Minuten vorher gestarteten "Läufer") eingeholt waren.
Spass hat es gemacht, die Beine waren zeitweise gefordert und langsam kann ich auch wieder an bessere Zeiten denken! Hoffentlich am Sonntag beim Böblinger City Lauf!
20 Juli 2011
Schluchsee Triathlon
Eher "Endlich", da dies doch einer der schönsten Kurzdistanzwettkämpfe ist, die ich kenne, und "endlich" auch da dieses Jahr "endlich" das Wetter wieder mal mitgespielt hat!
Wie immer war das Schwimmen einfach falsch vermessen, zu lang und schwierig und für mich dieses Jahr unter keinem guten Stern: falsche Startposition (Anfängerfehler!). Eigentlich bin ich gut losgekommen, doch "meine Schwimmgruppe" schwamm einen großen Extra-Bogen (ver-navigiert heißt wohl das Zauberwort), dann noch im ruppigen Wasser keinen Rythmus gefunden und kräftig Wasser geschluckt und fehlender Biss beim schwimmen...so summierten sich Sekunde um Sekunde und Minute um Minute - verglichen mit den üblichen Verdächtigen habe ich also 2 - 3 Minute so im Schluchsee versenkt!
Auf dem Rad lief es dann ganz ordentlich, zwar konnte ich zB Tom Braun aus Cannstatt nicht halten (noch nicht), aber eine winzig kleine Gruppe (zeitweise bestand die Gruppe aus mir und meinem Schatten :-) formierte sich dann später doch und ich befolgte Trainer Siggis Rat und fuhr hinten. Am Schluß auf den letzten Abfahren konnte ich mich noch von der 4 -5 Mann starken Gruppe lösen (immerhin um Wolfgang Müller aus Schramberg) und einen kleinen Vorsprung herausfahren. Die Beine fühlten sich noch ganz ok an. Die 32 KM mit ca. 600 HM (lt. Garmin) wurden in unter 58 min absolviert.

Die Lauftrecke am Schluchsee liebe ich eigentlich obwohl sie nicht auf mich zugeschnitten ist: fast alles im Schatten und Waldbodenuntergrund und ich habe hier auch schon gute Zeiten gelaufen: nicht so am vergangen Samstag: auf Grund meines (immensen) Trainingsrückstandes (Lauftraining erst seit Mai) verlor ich doch Platz um Platz, versuchte aber doch ein wenig zu genießen und war happy endlich wieder einen "gescheiten" Triathlon gefinisht zu haben.

Nebensächlich waren für MICH heute Zeiten und Platzierungen. Dass ich sogar noch in die Wertung der ersten Mannschaft gekommen bin lag weniger an mir, sondern dass die stärksten NPU'ler nicht am Start waren.
Hier noch ein paar Details (aufgezeichnet mit Garmin -> die Höhenmeter stimmen nicht, da der Garmin beim Schwimmen irgendwie falsch rechnet)
15 Juli 2011
Ciao

...LBS Triathlonliga :-)
Morgen starte ich das letzte mal in der LBS-Triathlonliga am und im schönen Schluchsee! Zuallererst bin ich froh, dass ich so lange (seit Bestehen - nämlich 1999) dabei sein durfte und noch davor in der Bayernliga für den 1. FC Nürnberg ebenfalls Ligamäßig bzw beim Deutschlandcup (den es damals noch gab) unterwegs war.
Mit einem schönen mehrjährigen Gastspiel bei der TSG Reutlingen (inklusive Meistertitel), der ich immer noch emotional und freundschaftlich verbunden bin. Dabei bin ich in allen Ligen gestartet: mit NPU Esslingen in 1 - 3, mit Reutlingen in 1 und 2 und überall und meistens wars schön und hat Spass gemacht.
V.a. bin ich froh, dass ich es nach meiner schweren Verletzung noch einmal in das Liga-Team geschafft habe. Nachdem mit Philip Widmann, Sebastian Treiber und Raffi Stedtler die Jungen nachdrücken und rücken ein guter Zeitpunkt, morgen mein letztes Rennen in der Liga zu bestreiten. 100 % Fit bin ich noch nicht, aber wer ist das schon? Ich kenne keinen der sagt: OK - thats my day today :-)
Das Niveau in der Liga stieg ungleich mit meiner Leistung - vermutlich hat es auch etwas mit Motivation und dem Alter zu tun ;-).
Ich freu mich morgen nocheinmal dabei sein zu dürfen und werde wie immer mein Bestes geben, und das Wetter scheint morgen wieder mitzuspielen und besser zu werden als die letzten beiden Jahre, wo das Termometer bei 10°C stehen blieb!
Ciao Triathlonliga bedeutet nicht adieu vom Wettkampfgeschen ;-) - dazu bin ich dann doch ein bischen zu jung! Und am Ende des Tages wird abgerechnet ;-)
11 Juli 2011
Kleiner Lauf mit großer Wirkung
08 Juli 2011
Update Rennkalender

10.07. Volkslauf in Ebersbach (C-Rennen)
23.10. XTERRA WM auf Maui
05 Juli 2011
Update: Rennkalender und Streckenpräsentation in Zittau
10.07. Volkslauf in Ebersbach (C-Rennen)
03 Juli 2011
Danach ist davor ... IMMER
28 Juni 2011
Jens, Rod und ein DNF
Jens Voigt, nach seinem Sturz auf der 16. Etappe der Tour de France 2010
„Alles, was ich will, ist Bier trinken und wie ein Tier trainieren.“
Rod Dixon, Gewinner des New-York-Marathons 1983

Tja....und dann war da noch mein erstes DNF auf der olympischen letzten Sonntag in Erbach: alles was mir dazu noch einfällt: Schwimmen war ganz ok, Rad hart und meine Gruppe zu klein und beim laufen dann ausgestiegen: ISCH HATTE RÜCKEN....Aber es geht "steil" aufwärts :-) aus jeder Niederlage sollte man was positives ziehen: schwimmen und radeln also ok, ein bischen ein Teint eingefangen und noch net abgechillt (wie es so neudeutsch heißt) am See und unsere Damen haben abends dann noch grandios gekickt (ok, das hat jetzt mal definitiv nichts mit meine DNF zu tun - aber egal)
14 Juni 2011
Zabel 6. - Bernd 30. :-)

Offizieller Rennbericht vom Carver Racing Team
MTB-Marathon in Willingen
Beim diesjähren Willinger MTB-Marathon war das komplette Carver Racing Team am Start! Bei optimalen äußeren Bedingungen (trocken aber etwas kühl – max 17° C). Ging es aus Startblock A (Bernd und Daniel) bzw aus Startblock B (Jule) und C (Marc) in Rennen. Alle 4 erwischten einen „langsamen“ Start, da doch etliche Fahrer vor den Teamies starteten und diese sich durch das Feld kämpfen mussten. Besonders an der Startphase macht sich dies dann bemerkbar und so ging doch die ein oder anderen Minute verloren oder es wurde unnötig Kraft vergeudet da sich die Teamies durch das Feld kämpften.
Irgendwann fuhr Marc, der nach seinem schweren Sturz in Riva mit Schlüsselbeinbruch erstaunlicherweise wieder am Start war, auf Jule auf und supportete diese im Rennen und geleitete diese sicher durch das fast 2.000 Starter große Feld.
Derweilen kam Daniel immer besser auf der Strecke zurecht und vor allem in den Anstiegen konnte er Platz um Platz gut machen und fuhr weit nach vorne durch. Das harte Training für den Allgäu-Triathlon zahlt sich mehr und mehr aus und Daniel kommt immer besser in Schwung und gerade bei Strecken wie in Willingen kann er seine Stärke, das Bergauffahren voll ausspielen.
Bernd konnte nach seiner schweren Verletzung (mehrfacher Becken- und Rippenbruch) fast an die Leistung von 2010 anknüpfen und war nur unwesentlich langsamer (4 Minuten), auch hier zeigt sich ein positiver Trend und Bernd ist optimistisch für die XTERRA EM (August) in Zittau und die XTERRA WM auf Maui / Hawaii im Oktober.
Die offiziellen Rennergebnisse (53 KM, 1.600 HM)
Jule Waligora Platz 10 (Damenklasse)
Daniel Sproll Platz 53 (Hauptklasse)
Marc Prins Platz 90 (Hauptklasse)
Bernd Kiesel Platz 30 (Masterklasse)




